Wissenschaft, Praxis und Transfer zur Zukunft der Kommunikation

Am 24. Juni 2026 fand an der Hochschule Düsseldorf die studentisch organisierte Fachtagung „M³: Marketing × Media × Marken. Shaping the Future of Communication“ statt. Die Veranstaltung wurde von Studierenden des Bachelor-Studiengangs Kommunikations- und Multimediamanagement unter der Leitung von Prof. Dr. Olexiy Khabyuk organisiert. Sie brachte Expertinnen und Experten aus Medien, Agenturen, Unternehmen und Wissenschaft zusammen, um über aktuelle Herausforderungen der Kommunikationsbranche zu diskutieren.

Den inhaltlichen Dreh- und Angelpunkt der Tagung bildete das Impulsreferat von Thomas Koch. Sein Vortrag brachte Diskurse zusammen, die in der Praxis häufig getrennt geführt werden: die Perspektive werbetreibender Unternehmen, die Logik von Mediaagenturen, die Lage journalistischer Medien und die gesellschaftliche Verantwortung von Kommunikation.

Genau darum ging es bei M³: Marketing, Medien, Journalismus und Markenkommunikation nicht als getrennte Welten zu betrachten, sondern als miteinander verbundene Felder gesellschaftlicher Kommunikation. Fundiert statt oberflächlich, ganzheitlich statt isoliert und im Zusammenspiel von wissenschaftlicher Reflexion und praktischer Erfahrung.

Hochschule als Ort des Transfers

Bereits zur Eröffnung machte Prof. Dr. Manfred Wojciechowski, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Düsseldorf, deutlich, worum es bei einer solchen Tagung auch geht: Hochschule als Ort des Transfers zu verstehen. Gemeint ist ein Raum, in dem wissenschaftliche Perspektiven, Praxiserfahrungen und gesellschaftliche Fragen zusammenkommen.

Genau diesen Austausch ermöglichte die Fachtagung M³. Sie griff nicht nur fachliche Trends auf, sondern rückte auch die gesellschaftliche Bedeutung von Kommunikation, Vertrauen, KI und Journalismus in den Blick. Damit zeigte die Tagung exemplarisch, wie die Hochschule Düsseldorf ihre Rolle als Transferhochschule wahrnimmt: Sie schafft Räume, in denen Forschung, Lehre und Praxis miteinander ins Gespräch kommen und aktuelle Herausforderungen gemeinsam reflektiert werden.

Transfer zwischen Forschung, Lehre und Praxis

Für den Forschungsschwerpunkt Communication Research @ HSD war die Tagung ein anschauliches Beispiel für Transfer als wechselseitigen Austausch. Wissenschaftliche Perspektiven wurden mit Erfahrungen aus Medienpraxis, Agenturen, Unternehmen und Studierendenschaft verbunden.

Ein Beispiel dafür war die Paneldiskussion „Journalismus im Wandel: KI, Vertrauen & Realität“, die Prof. Dr. Olaf Jandura, Leiter des Forschungsschwerpunkts, moderierte. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Medienbranche diskutierte er, wie sich Journalismus unter dem Einfluss von KI, veränderten Geschäftsmodellen und neuen Erwartungen des Publikums weiterentwickelt.

Kommunikation im Wandel verstehen

Die Themen der Tagung schließen eng an zentrale Forschungslinien von Communication Research @ HSD an: Medienwandel, öffentliche Kommunikation, Journalismus, digitale Plattformen, Vertrauen, KI und die Zukunft demokratischer Öffentlichkeiten.

M³ machte deutlich, dass diese Fragen nicht nur wissenschaftlich relevant sind, sondern konkrete Folgen für Medienhäuser, Unternehmen, Agenturen, Studierende und Gesellschaft haben. Die Fachtagung zeigte damit, wie Transfer am Forschungsschwerpunkt verstanden wird: als Dialog, in dem wissenschaftliche Analyse, berufliche Praxis und gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen.

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"Mr. Media" Thomas Koch bei seinem Impulsreferat "Wie kann die Werbewirtschaft den Journalismus besser unterstützen?".

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Olaf Jandura bei der Moderation des Panels "Journalismus im Wandel: KI, Vertrauen & Realität".